BACK TO PERM - BACK TO THE PIPELINE

Das war toll. 10 Tage Russland. 10 Tage wieder Trasse. Am 28.06. 2000 war es soweit. Über Helsinki und Ekaterinenburg flogen wir mit einem Lufthansa Jet A319 nach Perm. Nach der Ankunft in  Perm und Absolvierung der Passkontrolle wurden wir von unserem russischen Reisebetreuer Edward vom Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht. Einchecken im Hotel und natürlich erst mal ein kleiner "Begrüßungsprasnik"!  Die Zimmer waren ausgestattet mit Telefon, IWC, TV und Kühlschrank. Das Hotel Restaurant hatte rund um die Uhr geöffnet.

 

   Flughafen Frankfurt/Main

    WL Otschjor Sommer 2000

Am nächsten Tag erst mal Geld tauschen, eine kleine Stadtrundfahrt und ein erster Besuch auf dem großen Permer Rinok. Als ersten ehemaligen Trassenstandort wurde das Lager Polasna besichtigt. In den ehemaligen deutschen Wohnbaracken befindet sich nun ein russischer Computer Hersteller mit ca. 100 Beschäftigten. Vor allem Computer und EDV Anlagen für Kälteregionen werden hier hergestellt. Übrigens gab es hier den ersten „Sami", vom Generaldirektor persönlich. Wir wurden sehr freundschaftlich und zuvorkommend empfangen. 

Das BMK hat was vergessen...

   Polasna im Sommer 2000

Weiter ging es dann auf der Trassen Tour 2000 ins ehemalige WL Goldi, dann wir waren im Dorf Semsowchos, wo ein tolles Wiedersehensfest mit russischen Freunden stattfand. Auch Kungur und das legendäre Straßenkreuz „Michendorf" ,in der Nähe von Kukuschtan, besuchten wir. In Perm besichtigten wir das Heimatmuseum und die Waffen Ausstellung der Permer Rüstungsindustrie. Vor Jahren noch unmöglich.

Steht immer noch...

Bergwerk Solikamsk               T34 Denkmal in Kungur                                    „Krasno"                          Prasnik im Kolchos

Weiterer Höhepunkt der Trassenreise waren die Besuche im Bergwerk Solikamsk im Norden des Oblastes. Auf Einladung des Feuerwehrchefs von Perm konnten wir 300 Meter Untertage einfahren. Anschließend Bergmanns Sauna und eine Karaffe Wodka. Neben dem Wohnlager Otschjor , welches fast vollständig erhalten ist,  konnten wir auch den dortigen Verdichter besichtigen. Alle DDR Anlagen laufen zur vollsten Zufriedenheit der Betreiber. Als letzten Trassenstandort besichtigten wir das Wohnlager Tschaikowskaja in der Nähe von Krasnokamsk.

 

TRASSENTOUR

2002

Der Bericht

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       „Michendorf"